Autorenhomepage Mike Elbrecht

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                                  Mike Elbrecht

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Interview mit Carola Grayson: Talk im Block.

Meine Kurzgeschichte "Die Bibliothekarin" erscheint im 

beim Sperling Verlag. Super! (Buchtitel "Hexerei")

Die Kurzgeschichte "Der graue Lord" erscheint im Netverlag. ( Buchtitel : "Einhörner, Kobolde und andere fantastische Wesen"

 Zu bestellen über den Verlag, oder über Amazon

Die Leipziger Buchmesse ist beendet, wie ich es empfunden habe hier ein kleiner Einblick.

 

Gigantomanisch, Megawahnsinnsverursacher, oder so ähnlich sollten die Worte klingen, mit denen ich mein Erlebnis auf der Leipziger Buchmesse beschreiben müsste. Doch selbst diese Anreihungen von Buchstaben, können nicht die Gemütsschwankungen wiedergeben, in denen ich mich in den letzten Tagen befand.

     Nur um es deutlich zu machen ein paar Fakten. Das Leipziger Messegelände verfügt über fünf miteinander verbundene Ausstellungshallen mit jeweils 20.500 Quadratmetern, in denen mehr als 2.000 Verlage ausstellen und das mit über 100.000 Büchern. Es tummelten sich über 2.700 Autoren auf der Messe herum, die von mehr als 30.000 Besucher täglich bewundert werden wollten. Und einer von denen war ich.   

    Mein erster Tag auf der Messe war auch der schlimmste, denn ich sollte aus meinem Buch „Mondopal“ vortragen. Das Vorlesen allein war schon schlimm, nur der Gedanke es käme keiner, oder jemand würde während meiner Lesung aufstehen und gehen, versetzte mich in Panik und die schlaflose Nacht, die ich hinter mir hatte, tat ihr übriges.

    Doch es kam schlimmer. Es waren über 120 Zuhörer anwesend. Meine letzten Worte, die ich zu meiner Verlegerin Pia Bächtold sagte, waren: „Ich geh, da nicht hin. Ich kann das nicht und ich mache das nicht und überhaupt ist mir schlecht und es geht mir nicht gut. Nein ich gehe nicht.“ Und schon saß ich auf dem breiten Sessel, vor mir das Mikrofon und hinter mir ein riesiges Poster, auf dem „Fantasy-Leseinsel“ stand. 30 Minuten später war alles vorbei, ich war glücklich den Applaus zu hören und schon überfiel mich erneut die Panik, ich übersah, dass einige Zuhörer gern ein paar Fragen gestellt hätten, doch so schnell wie ich von der Insel war, so schnell konnte niemand einen Satz bilden. Schade, aber beim nächsten Mal wird alles anders.

     Die restlichen Tage verbrachte ich mit Verlagsdienst, ich verkaufte und signierte  Bücher und unterhielt mich mit interessierten Besuchern. Ganz nebenbei bemerkt, wir hatten alle „Mondopal -Bücher“ verkauft.

      Am faszinierendsten fand ich die vielen Besucher, die sich in atemberaubende Fantasykostüme gewandet hatten und so die Messe, als ihren Laufsteg der Verwandlung nutzten. Es war ein Ameisenhaufen, doch waren es aufregende und wunderschöne Tage, die ich jeden Leser oder auch nicht Leser, ans Herz legen möchte.

 

Messebilder - unter Bilder

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